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Mit Liebe, Lust und Thymian

Ein Kochbuch um Geniessen

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2. Auflage, 424 Seiten, 100 und mehr Fotos

© Copyright by Buchverlag Elfie Casty, Anina Andrea Engeler

Alle Rechte vorbehalten

ISBN 3-905273-04-7

 

«Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde»

Jean Paul (1763-1825)

«Diese zauberhafte Sichtweise des Schriftstellers Jean Paul war mein Leitmotiv für das Buch «Mit Liebe, Lust und Thymian»So ist es zwar ein Buch zum Kochen, es ist aber auch ein Buch zum Lesen, geschrieben, wie man nur an Freunde schreibt: mit Liebe und Nähe, mit persönlichen Gedanken und Einsichten und deren Konsequenzen auf das Kochen und mein Leben. Schön, wenn Sie sich für meinen langen, dicken ‚Brief’ ein bisschen Zeit nehmen!

«Les libvres les plus utiles sont ceux dont les lecteurs font eux-mêmes la moitié.»

Interpretiere ich Voltaire (1694-1778), einer der grössten geistigen Autoritäten des damaligen Europa richtig, wenn ich meine, er hätte damit sagen wollen, jene Bücher seien die nützlichsten, die zur Hälfte vom Leser selbst geschrieben würden, dann muss mein Buch eines der nützlichsten sein! Denn es wird in der Tat erst dann zu einem verlässlichen, lustvollen Wegweiser, wenn Sie – wie bei einem wohlschmeckenden Ragout – alles zusammenfügen: Meine Gedanken, Ihre Erkenntnisse daraus, Ihre eigenen Erfahrungen und Ihre Phantasie.

Das Buch kann aber auch deshalb nicht vollständig sein, weil es von der ersten bis zur letzten Seite von der Spontaneität lebt, was ein Gesamtbild vom schönen, weiten Thema Kochen zwangsläufig ausschliesst. Weil das Buch aber auf zwei Ebenen geschrieben wurde – auf einer reflektierenden und einer praktisch anwendbaren – wird dennoch ein Bild erkennbar, nur hat es einen neuen Rahmen und eine andere Mitte.

Die reflektierende Seite hat viel mit Erinnerungen zu tun, wobei es nicht darum geht, die «gute alte Zeit» zu idealisieren; denn die war damals genauso bunt und grau wie sie es noch heute ist. Es wäre auch naiv, Lebensformen und Wertvorstellungen aus der Kindheit in eine Gegenwart retten zu wollen, in der sich die Ansprüche und der Lebensrhythmus einer hochentwickelten Gesellschaft verändert haben. Aber die Rückblende war wichtig, weil sie Manches erklärt, so auch meine Liebe zu den Jahreszeiten, die unbändige Lust, mit Produkten liebvoll umzugehen oder die Überzeugung, in Düften und Aromen liege das Geheimnis meiner Lebensfreude verborgen. (...)»

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